Die Kosten, die infolge eines schlechten Teamklimas entstehen, sind

1. Fehlzeiten

a Kosten eines Fehltages: ca. 103,00 € bis ca. 410,00 €
a Ein Prozent Krankenstand kostet für ein Unternehmen mit ca. 1000 Mitarbeitern ca. 204.520,00 € jährlich.
a Ein Prozent Krankenstand für VW kostet ca. 23,5 Millionen € im Jahr.
a Kosten der krankheitsbedingten Fehlzeiten insgesamt für die deutsche Wirtschaft ca. 51 Milliarden € im Jahr (1996).

Schwedische und norwegische Untersuchungen belegen, dass unzufriedene Mitarbeiter häufiger Fehltage haben (z.T. wegen psychosomatischer Beschwerden, z.T. als Flucht).

2. Fluktuation

Kosten der Fluktuation

a Facharbeiter ca. 7.700,00 €
a Sekretärin ca. 13.000,00 €
a qualifizierter Facharbeiter ca. 25.000,00 €
a Führungskraft ca. 205.000,00 €

In einer schwedischen Untersuchung wurde festgestellt, dass 60% der "freiwilligen" Austritte aus dem Unternehmen mit Unbehagen oder Schikane am Arbeitsplatz begründet werden.

3. Minderleistung

27% der Befragten einer norwegischen Studie gaben an, dass Unzufriedenheit am Arbeitsplatz ihre Effektivität reduziert.

Eine Untersuchung in Deutschland fand heraus, dass Unzufriedene zuerst mit erhöhter Leistung reagierten, dann aber, als sie die Sinnlosigkeit ihres Bemühens einsahen, zu Minderleistung, Arbeit auf Anweisung usw. überging. Dies erfüllt alle Merkmale der "inneren Kündigung".

Zu den betrieblichen Kosten sind noch sehr große Kosten hinzuzuzählen, die der Gesellschaft durch Heilbehandlungen, Rehabilitationskuren, Dauerarbeitslosigkeit oder Frühverrentung entstehen.

4. Dienst nach Vorschrift

Laut einer Studie des Gallup-Instituts leisten drei von vier Mitarbeiter in deutschen Unternehmen lediglich „Dienst nach Vorschrift“ und das verbleibende Viertel der Leistungsträger wird meist von der Mehrheit der „Leistungslähmer und -verhinderer“ (Vinzenz Baldus) in der Erbringung von Spitzenleistungen behindert.

5. gestörte Arbeitsabläufe

Ist das Teamklima "vergiftet" erledigen die Mitarbeiter ihren eigenen Arbeitsbereich korrekt, sabotieren jedoch den Arbeitsbereich des "Nebenmanns".

 

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